Die "Grünen Damen und Herren" feiern 50. Gründungsjubiläum

Zuhören, kleine Besorgungen erledigen, trösten, einfach da sein – die ehrenamtlichen Helfer der "Grünen Damen und Herren" der Evangelischen Kranken- und Altenhilfe e. V. fordern anlässlich ihres Jubiläums mehr Förderung von Seiten der Politik.

Die Tätigkeit für hilfebedürftige Menschen werde nicht hinreichend finanziell abgesichert, sagte Käte Roos, Vorsitzende der Evangelischen Kranken- und Altenhilfe e. V. (eKH) am 16. Oktober in Bonn auf der Jubiläumsveranstaltung des Dachverbandes vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Kirche und Wohlfahrtsverbänden. Laut eKH besuchen die bundesweit mehr als 7.600 ehrenamtlichen "Grünen Damen und Herren" nunmehr seit 50 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in insgesamt 529 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen. Ein Engagement, das für die Patienten im Klinik- oder Heimalltag eine wertvolle Abwechslung bedeutet. Auch für das Krankenhauspersonal, das vorrangig für die medizinische Versorgung zuständig ist, sind die ehrenamtlichen Helfer eine klare Bereicherung und entlasten sie im Klinikalltag: Sie ermöglichen den Patienten persönliche Begleitung ganz ohne Zeitdruck und mit dem Schwerpunkt auf menschlicher Zuwendung. Ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe.

Wir danken den ehrenamtlichen Helfern, die tagtäglich ihrer sinnstiftenden und bereichernden Arbeit im Dienste der Kranken und Alten nachgehen! Und wir verbreiten gerne den Appell an die Politik, hier mehr Unterstützung zu leisten.

Die helfenden Hände der "Grünen Damen und Herren"
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